...wer möchte nicht wenigstens einmal aus unserer überzivilisierten, krankmachenden und lieblos gewordenen Welt ausbrechen, die aus Geldgier und Gleichgültigkeit zerstört wird; die uns "mündige freie Bürger" zu abgestumpften Konsumenten manipuliert und degradiert hat, die sich mit degenerierten Nahrungsmitteln abfinden müssen; einer Welt, die uns kaum mehr erfreuende Naturerlebnisse bescheren kann und in der alles bis in kleinste Detail und bis zum letzten Lebenstag reglementiert ist.

Den uns anhaftenden Sicherheitsdrang abschütteln, der sich wie ein klebriger Faden durchs Leben zieht, seinen Ablauf bestimmt und kaum mehr Muße lässt, freie Entscheidungen unterdrückt, Abhängigkeiten schafft, Leistungs- und Konsumzwang auferlegt und Gefühlsarmut hinterlässt?

Den überbevölkerten engen Grosstädten den Rücken kehren und einmal die Natur im Urzustand e r l e b e n mit all ihrer Gewalt und Schönheit, wo Blumen blühen dürfen, auch wenn sie keinen Nutzen bringen, wo Bäche noch fließen, wie sie sich ihr Bett gegraben haben, wo Stille und Ruhe, sauberes Wasser und reine Luft weitgehend selbstverständlich sind, wo Menschen zum Teil noch im Einklang mit der Natur leben können und wo die Sonne und das Wetter den Tagesablauf bestimmen und nicht die Uhr ... .

Oskar E. Busch 1996                                                        

 

E-Mail last update: 08.06.07
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